Petzl Parallel Statikseil im Test!

Der wichtigste Bestandteil beim T5-Klettern ist natürlich das Kletterseil. Wir haben uns für das Parallel 10.5 mm Statikseil der Marke Petzl entschieden. Bevor wir näher auf das Seil eingehen, möchten wir euch einen kurzen Einblick in die Firmengeschichte des Herstellers Petzl verschaffen.

Die Petzl Gruppe:

„Petzl hat es sich zur Aufgabe gemacht innovative Lösungen, Produkte und Leistungen zu entwickeln, die es den Menschen ermöglichen, sich im vertikalen Gelände fortzubewegen, zu positionieren, zu sichern und bei Dunkelheit über eine sichere Beleuchtung zu verfügen.

Einige Daten

1936: Fernand Petzl beginnt mit der Erforschung des Höhlensystems des Dent de Crolles (Frankreich) 

1950: Fernand Petzl nimmt an der Erforschung des Gouffre Berger (Frankreich) teil, die erste 1000er Schachthöhle der Geschichte 

1968: Vermarktung der ersten Seilklemmen und Abseilgeräte (BASIC, SIMPLE) unter dem Namen Fernand Petzl 

1973: Entwicklung der ersten Stirnlampe von Petzl zum Bergsteigen 

1975: Gründung der Firma Petzl in Crolles (Frankreich) 

1977: Herstellung der ersten Gurte von Petzl 

1990: Entwicklung der ersten Produkte für gewerbliche Anwender 

1991: erstes Sicherungsgerät mit Blockierunterstützung, das GRIGRI 

1998: Markteinführung der TIBLOC, einer ultrakompakten Seilklemme für den Aufstieg am Seil

2000: erste LED-Stirnlampe, die TIKKA. Übernahme der Firma Charlet Moser, Hersteller von Eisgeräten und Steigeisen 

2004: Mitlaufendes Auffanggerät ASAP 

2006: Gründung der Petzl-Stiftung. Einführung des persönlichen Rettungssystems EXO für die New Yorker Feuerwehr 

2008: Gründung von Petzl Solutions zu Ausbildungs- und Experimentierzwecken 

2010: Eröffnung der Produktionsstätte PMM in Malaysia 

2012: NAO-Stirnlampe mit REACTIVE LIGHTING Technologie 

2013: Mechanischer Prusik ZIGZAG für die Baumpflege 

2014: Eröffnung der Tochtergesellschaften in Spanien und Deutschland 

2016: Neues Sicherungsgerät GRIGRI +“
Quelle: https://www.petzl.com/company/history?language=de

Im Test:

Für den Test beim Cachen im Outdooreinsatz haben wir den T5-Marathon bei Freiburg ausgewählt. Unser Tag startete am Sonntag früh vor 6 Uhr in Stuttgart. An der Ziellocation im Schwarzwald angekommen, ging es dann pünktlich um 8:30 Uhr zum Einschießen in den ersten Baum. Dank Zielwasser waren auch die meisten Schüsse, Volltreffer! 😉
Den Anschlagpunkt am Baum mithilfe des SnakeAnchor und als Kletterseil das Petzl Parallel eingezogen, verbunden mithilfe eines Stahlkarabiners. Schon beim Aufstieg waren wir überrascht, wie gut das 10,5 mm Statikseil durch Grigri und Co. gleitet. Wer bisher mit einem 11 mm Seil unterwegs war, merkt hier einen deutlichen Unterschied. Der Trend geht bei vielen daher mittlerweile Richtung 10,5 mm, wobei das jeder für sich selbst mal austesten sollte.

Die Vorfreude auf die schnelle Abseilfahrt war dann natürlich auch sofort spürbar. Nachdem oben im Baum das Dösle in aller Ruhe geloggt wurde und der erste Morgenkaffee von der Bodencrew vorbereitet wurde ging es mit dem Grigri + wieder abwärts. Die Unterschiede zwischen einem 11,0 mm Seildurchmesser und dem Petzl Parallel 10,5 mm Seildurchmesser sind gigantisch. Auch die Fußsteigklemme läuft quasi wie von alleine nach oben, einfach klasse! Über die gute Qualität und Verarbeitung dieses Kletterseils müssen wir natürlich auch nicht diskutieren, alles top wie vom Hersteller Petzl nicht anders erwartet.

Nachdem das Seil an diesem Tag über 12 Stunden im Dauereinsatz war und abends gegen 21:00 Uhr in Helmlampenlicht bei einsetzender Dämmerung das letzte Dösle geloggt wurde, hat es den ein oder anderen Kilometer Abseilfahrt und Aufstieg nun hinter sich.
Zusammenfassend ist zu sagen, wir sind mehr als zufrieden und können das Petzl Parallel Statikseil jedem von euch ans Herz legen. Sowohl für Anfänger als auch für alte Hasen ein hervorragendes T5 Kletterseil!

T5-Marathon bei Freiburg

Die Bruchlast beträgt 15kN und das Kletterseil ist natürlich zertifiziert nach der Norm EN 1891 Typ A. Mit einem Gewicht von nur 65 Gramm/Meter ist auch dieser Punkt absolut vertretbar.

Ihr bekommt es bei unserem Partner FreeTree für einen sehr fairen Preis ab 86,49 Euro + Gratis Versand in den Farben Schwarz, Gelb oder Weiß und in den Längen 50 Meter, 100 Meter oder 200 Meter…

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T5 Tipp: SnakeAnchor als Anschlagpunkt

Wer kennt es nicht, beim T5-Baumklettern wird als Anschlagpunkt am Baum gerne mit Bandschlingen gearbeitet. Immer wieder gibt es das Gefummel von wegen Bandschlingen zusammen zu hängen weil zu kurz oder aber zu lang und die Ablassvorrichtung bzw. der Karabiner zum Aufstiegsseil ist dann zu weit oben. Das geht künftig auch anders…

Der Hersteller ART hat mit dem SnakeAnchor eine sehr komfortable Lösung auf den Markt gebracht, der als oberer oder unterer Ankerpunkt verwendet werden kann und eine sehr sichere Lösung darstellt. Wir verwenden zum Anschlagen den SnakeAnchor von ART in 5 Meter – eine Größe mit der wir den kleinsten bis größten Stamm (in unseren Breitengraden) abdecken können.
Das Aufstiegsseil wird dann wie gewohnt mit einem HMS Karabiner/Knoten angebracht.

Die Vorteile:

 

  • Längenverstellung in Abstufungen von 7 cm durch einfaches Einhängen des Karabiners
  • Positionierung bei würgender Einbauweise mithilfe einem Schnappkarabiner
  • Hohe Abriebfestigkeit und breite Auflage durch ein parallel vernähtes Seil
  • Starke Belastbarkeit und Schonung des Seilauges durch den Tunnelring
  • Sollte im Ernstfall oder im Laufe der Jahre mit einer Naht etwas nicht mehr zu 100% in Ordnung sein, greift sofort nach 7 cm die nächste nach (doch hierzu sollte es im Normallfall nicht kommen) 😉

Die Namensgebung des SnakeAnchor ist relativ selbsterklärend = Form einer Schlange mit Kopf als Anker

Jeder der einmal mit dem SnakeAnchor unterwegs war, möchte es gegen die Bandschlingenvariante nicht mehr eintauschen – es ist variabel einsetzbar und absolut sicher zertifiziert nach EN 795 B und EN 354:2010 Es weist eine statische Belastbarkeit der einzelnen Segment-Nähte bis 4 kN (Arbeitslast) und gleichzeitig fangstoßdämpfende Eigenschaften der Segment-Nähte ab ca. 5 kN. Außerdem wird die Last gleichmäßig auf den gesamten Tunnelring verteilt zur Erhöhung der Sicherheit.

Ein 16 mm breites, parallel vernähtes Polyester-Seil in Verbindung mit dem Tunnel-Ring aus Aluminium passt auch platztechnisch in jede Kletterausrüstung… 😉

Eine Investition die sich definitiv lohnt, der ART SnakeAnchor ist erhältlich bei unserem Partnershop FreeTree in einer Gesamtlänge von 2,5 Meter sowie unser Exemplar als 5 Meter Version, mit der ihr dann im T5-Bereich alles abdecken könnt.

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Das MEGA am Bodensee ruft…

Lange geplant ist es nun endlich soweit, ab morgen geht’s auf zum MEGA Project Let’s Zeppelin 2017
Bereits morgen Abend findet das Pre Event „Let’s Zeppelin – Take Off“ statt. Geplant war direkt am Bodensee einen Biergarten für uns Cacher zu reservieren, mittlerweile wurde es ausgeweitet aufgrund der überschlagenden Teilnehmerzahl auf 2 Biergärten direkt nebeneinander. Los geht’s hier ab 18:00 Uhr und natürlich ohne Eintritt:

Freitag, 18.08.2017:

Pavillon am See
(Listingkoordinaten N 47° 39.118 E 009° 28.273 )

Lammgarten
(Referenzpunkt N 47° 39.100 E 009° 28.345)

Wir freuen uns schon MEGA auf’s MEGAwochenende zusammen mit euch am Bodensee… 😉

Es wird am Samstag mit mehreren Tausend Geocachern aus aller Welt gerechnet. Die letzten Vorbereitungen der Veranstalter und auch bei uns laufen auf Hochtouren, um euch ein unvergessliches MEGA Geocachingwochenende zu bereiten. Beim Geocaching-Handbuch Stand bekommt ihr wieder die bekannten Eventbuttons und natürlich vieles mehr!

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Am Sonntag beginnt dann die Verabschiedung traditionell mit einem After Event, das mit Sicherheit auch viel Spaß mit sich bringt. Auch an der kulinarischen Verpflegung dürfte es uns die kommenden Tage an nichts fehlen. Das Orga-Team ist bestens vorbereitet auf ein unvergessliches Project MEGA.

Schaut doch einfach mal bei uns im Zeppelin Hangar vorbei, wir freuen uns auf euch!

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T-Shirts: Sissi Cacher oder doch D5/T5?

Die Identifikation durch Bekleidung etc. wächst auch bei Geocachern gefühlt von Event zu Event mehr. Beim letzten MEGA-Event haben wir mal beobachtet, was die Cacherszene so trägt – vom rosanen Sissi T-Shirt bis hin zur tätowierten Wade (mit Trackingnummer) war alles vertreten.

Heute möchten wir euch kurz das D5/T5 Shirt sowie das Geolution Shirt vorstellen.

Geolution Shirt (links)
D5/T5 Shirt (rechts)

Bei Cacherklamotten.de erhaltet ihr die beiden Shirts mit einem qualitativ hochwertigen Aufdruck für um die 17 Euro – hier ist das Preis-/Leistungsverhältnis absolut empfehlenswert. Das Geolution Shirt besteht zudem aus einer atmungsaktiven Funktionsfaser und somit auch bei heißen Temperaturen absolut angenehm zu tragen.
Bei beiden Shirts könnt ihr zwischen verschiedenen Farben auswählen und die richtige Größe anhand der Größentabelle auf der Internetseite bestimmen. Schaut doch mal rein beim nächsten T-Shirt Bedarf… 😉

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Petzl Vertex Vent – Sicherheit an oberster Stelle!

Beim Baumklettern bzw. T5ern hat die Sicherheit immer hohe Priorität. Wir empfehlen allen Cacherkollegen nie ohne kontrollierte Ausrüstung und einen Sicherheitshelm in die Höhe zu steigen. Ein Kletterhelm hat schon dem ein oder anderen das Leben gerettet! Im Falle eines Sturzes (zu dem es natürlich nicht kommen sollte) kann er vor schweren Verletzungen schützen bzw. mindern. Im besten Falle kommt ihr mit einer Gehirnerschütterung dann davon…

Auch beim Aufstieg empfinden wir einen Schutz am Kopf sehr wichtig. Wer nicht achtsam bei der Sache ist, der kann schonmal frontal mit einem Außenast in Verbindung kommen. Das kann ganz schön schmerzhaft sein und ist auch völlig unnötig wenn man es zu verhindern weiß. Wir empfehlen euch den Kletterhelm Vertex Vent der hochwertigen Marke PETZL. Dieser Kletterhelm erfüllt alle Vorschriften und wurde vom TÜV (Zertifizierungen: CE EN 12492, UIAA, ANSI Z89.1-2009 type I classe C) getestet. Stöße und Schläge werden durch eine Deformierung der Innenschale komplett absorbiert und das starke Kinnband (u003E 50 daN) reduziert das Risiko, dass der Helm bei einem Sturz vom Kopf gerissen wird. Das beugt größeren Verletzungen schonmal absolut vor!

Wir sind außerdem über den hohen Komfort überrascht, den uns dieser Kletterhelm bietet!

– Die 6-Punkt-Textilaufhängung gewährleistet eine optimale Passform
– Das CenterFit-Einstellsystem des Kopfbands sorgt dafür, dass der Helm immer mittig auf dem Kopf sitzt
– Die Belüftungsöffnungen mit von außen verstellbaren Schiebeklappen ermöglichen eine den Einsatzbedingungen angepasste Belüftung des Helms (im Sommer ein absoluter Vorteil im Gegensatz zu den Kollegen mit geschlossenem Helm. Über ein kleines Lüftchen freut sich das Cacherherz)
– Wird geliefert mit zwei Schaumstoffpolstern in unterschiedlichen Größen

Durch die Schaumstoffpolsterung sitzt der Vertex Vent sehr angenehm auf dem Kopf und ist kaum zu spüren. Genau so stellen wir uns einen guten Kletterhelm vor! Dank der Einstellrädchen an den Seiten kann der Helm dem jeweiligen Kopfumfang einwandfrei angepasst werden. Das ist auch mit Kletterhandschuhen kein Problem und eine Arbeit von max. 30 Sekunden. Die tolle Belüftung an den beiden Seiten kann mithilfe eines Schiebers geöffnet oder (bei schlechten Wetterbedingungen) geschlossen werden. Mit seinen 455 Gramm macht sich der leichte Helm aus den Werkstoffen ABS, Polyamid, Polycarbonat, hochfestes Polyester und Polyethylen kaum bemerkbar.

Als Zubehör kann auch noch eine Stirnlampe, eine Schutzbrille oder der standardmäßige Petzl Gehörschutz an den Helm montiert werden. Wir können euch den Vertex Vent absolut empfehlen und jedem von euch ans Herz legen. Ihr bekommt ihn in 6 verschiedenen Farben bei unserem Partnershop…

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Neue Funktion auf der GC.com Karte!

Symbol bei geänderten Kopfkoordinaten vom ?

ENDLICH! – Heute sind wir eher durch Zufall auf die neue Funktion auf der GC.com Karte gestoßen. Wer nun Koordinaten von Mysterys usw. anpasst, bekommt das Symbol nun auch auf der Karte geändert. Gerade bei größeren Runden eine super Sache, wurde nun aber auch Zeit… 😉

Natürlich ist auch jeder Vorteil verbunden mit einem Nachteil:
Wer die Funktion mit den geänderten Kopfkoordinaten nutzt verwirft sich natürlich seine schönen Muster auf der Karte (verschiedene Schlitten, Smileys, Tannenbäume, Weihnachtssterne oder Ähnliches gehen dann dahin) – daher wer möchte kann nun und wer nicht darf es weiterhin bleiben lassen… 🙂

Was meint ihr zur neuen Funktion?

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Das neue Petzl Grigri + im Test!

Vor wenigen Wochen hat Petzl wie angekündigt den Neuzugang Grigri + aus der weitverbreiteten Grigri Produktserie der Abseil- und Sicherungsgeräte ausgeliefert. Auch wir haben bisher das Petzl Grigri 2 beim T5-Cachen im Einsatz gehabt und möchten euch mit dem + Modell die neue dritte Generation vorstellen. Auch erste Erfahrungen beim Klettern konnten schon gemacht werden…

Unser erster Eindruck:

Das Petzl Grigri + ist ein Sicherungsgerät mit unterstützter Bremskraft und zulässig für alle Seildurchmesser von 8,9 bis 11 mm. Ihr könnt zwischen drei Farbkombinationen (orange, grau und lila) auswählen, wir haben uns für den Standard in Orange entschieden. Das Grigri + liegt mit seinen 200 Gramm super in der Hand und fühlt sich sehr wertig an, das Vorgängermodell lag bei 170 Gramm doch dieser Unterschied macht sich nicht bemerkbar und schränkt somit auch nicht ein. Die Seitenteile sind komplett aus Aluminium gefertigt, Bremsmechanismus und Klemmnocken aus rostfreiem Stahl und der Hebel zum Abseilen aus verstärktem Nylon – bis hierhin im Großen und Ganzen alles wie bisher.
Hohe Qualität bei der Fertigung und  hochqualitative Materialien – so kennen wir das von Petzl!

Das Sicherungsgerät entspricht den strengen Sicherheitsnormen beim Bergsport der UIAA (Union Internationale des Associations d’Alpinisme). Diese internationale Vereinigung verschiedener Alpinistenverbände hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, Sicherheitsnormen für Bergsportausrüstung zu definieren. Bitte vertraut eurer Ausrüstung nur, wenn sie diese Zertifizierung trägt. Schon beim Auf- und Zuschieben des Grigri’s wird schnell klar, dass es sich hier um Qualität handelt und alles bis ins kleinste Detail ausgefeilt wurde. Durch die vielen Markierungen, wie das Seil richtig eingelegt wird kann eigentlich nichts falsch gemacht werden. Wir empfehlen trotzdem vor Benutzung einen Kletterkurs zu besuchen bzw. sich von Profis zur Hand gehen lassen. Denkt immer daran, eure Sicherheit steht zu jedem Zeitpunkt an oberster Stelle! Das gilt auch dann immer noch, wenn ihr Profiausrüstung wie das das neue Grigri + benutzt.

Neu ist der Anti-Panik-Hebel, wenn der Sichernde zu stark am Hebel zieht, wird die Anti-Panik-Funktion aktiviert und der Ablassvorgang wird gestoppt. Diese tolle Funktion ist nun auch endlich beim Grigri + im Einsatz, einige von euch kennen das bisher vom Petzl ID beispielsweise.
Außerdem neu ist die Edelstahlverstärkung an der Kante des Geräts, über das euer Seil läuft. Somit kann noch besser vor Seilabrieb geschützt werden.
Desweiteren ist nun ein Platzhalter vorhanden, der die Möglichkeit bietet euer Gerät mit einem Namen zu versehen. Auch eine nette kleine Neuerung die Personalisierung, wie wir finden um zum Beispiel bei Kletterevents wieder mit dem Eigenen nach Hause zu gehen.
Ihr findet in der neuen Grigri + Version einen kleinen Plastikhebel, mit dem ihr zwischen Toprope und Vorstiegsklettern umstellen könnt. Diese einfache Umstellung macht es möglich den Rollwiderstand vom Seil zu verändern. Für die Umstellung zwischen Vorstieg und Toprope wird der kleine Plastikhebel am Gerät mit einem Schraubenzieher o.Ä. entsperrt (Autoschlüssel oder Ring vom Garmin Schlüsselbund geht auch). Nach Drehung des Umstellhebels rastet die Entsperrfunktion wieder ein, somit kann das Gerät nun nicht mehr versehentlicherweise umgestellt werden. Wir sind gespannt, diese Funktion im Einsatz zu testen…

Im Einsatz:

Wir haben das Grigri + gleich mal für eine Wartungsrunde bei unseren T5er Dosen eingesetzt. Wir öffnen den Schiebemechanismus zum Einlegen des Seils und schließen die zwei beweglichen Teile mithilfe unseres Klettergurtkarabiners – soweit geht alles gewohnt flüssig. Auch beim Aufstieg ist erstmal kein großer Unterschied zum Vorgängermodell bemerkbar, alles funktioniert einwandfrei und das Seil gleitet durchs Grigri. Nach dem Logbuchtausch an der Dose ging es dann wieder abwärts, ohne mich darauf festlegen zu wollen würde ich sagen dass mit dem Hebel vom Grigri + noch besser die Geschwindigkeit dosiert werden kann. Dies kann aber auch am guten Gefühl liegen, das im Hinterkopf ist dass man sich bei der Abseilfahrt auf die Anti-Panik-Funktion verlassen kann… ein durchaus gutes Gefühl… 😉

Ganz wichtig:
Lasst eine Hand immer wie auf den Abbildungen gezeigt am Restseil. Im Falle eines Sturzes wird somit die Bremskraft unterstützt und die Klemmnocken schaffen es, das Seil schneller vollständig zu blockieren.

Das sehr innovativ gehaltene Design ermöglicht es uns eine ausgezeichnete Bremskontrolle zu jedem Zeitpunkt garantieren zu können. Beim Abseilen hält eine Hand das Seil umschlossen und die andere entsperrt den Reibnocken mithilfe des Hebels auf der Rückseite des Geräts. Dank der patentierten Konstruktion dieses Hebels kann das Entsperren in kleinen Schritten erfolgen. Wenn ihr noch nicht viel Erfahrung mit der Grigri Produktfamilie habt, empfielt es sich diesen Schritt Schritt erst einmal 2-3 Meter über dem Boden zu wiederholen um ein Sicherheitsgefühl zu bekommen.

Das Grigri + hat also nicht zu viel versprochen, lässt sich sehr angenehm bedienen und erfüllt vollständig unsere Erwartungen. Dank der eingesetzten hochwertigen Materialien, verspricht uns Petzl eine hohe Lebensdauer und natürlich 3 Jahre Herstellergarantie. Wir können es euch nur ans Herz legen!

Hier gibt es noch ein Produktvideo zum Petzl Grigri +:

Ihr bekommt das Grigri + bei unserem Partnershop FreeTree für einen Preis von 89,49 Euro. Das ist ein absolut fairer Preis und lässt sich anhand der Wertigkeit aller Materialien und nun auch inkl. Anti-Panik-Hebel argumentieren. Diesem Sicherungsgerät können wir 100%ig vertrauen!

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